Crocodiles sorgen für eine Überraschung

Nach einem gelungenen Saisonauftakt stehen 6 Punkte und Tabellenplatz drei zu Buche

 

Die Inlinehockeyspieler der Herborn Crocodiles starten stark in die neue Oberligasaison 2019. Im nordhessischen Baunatal erreichte man zwei Siege aus drei Spielen und sorgte damit für eine faustdicke Überraschung. Zu den Matchwinnern avancierten der gut aufgelegte Herborner Schlussmann Stefan Weingarten sowie Neuzugang Mark Hall.

 

Der neue Turniermodus sah am vergangenen Samstag drei Spiele für die Crocodiles vor. Hochmotiviert begann das Turnier mit der Partie gegen die Gastgeber aus Baunatal. In der Vorsaison noch haushoch unterlegen, erkämpften sich die Crocodiles gute Chancen und wurden zurecht mit der Führung belohnt. Lange sah es nach einem ungefährdeten Sieg der Herborner aus. Erst kurz vor Schluss warfen die Pinguine aus Baunatal alles in die Waagschale und erzielten den nicht unverdienten Ausgleich. Im folgenden Penalytschießen behielten die Hausherren dann die Oberhand. Im zweiten Spiel des Tages warteten die Devils aus Wölfersheim. Nach einem fulminanten Start konnte man sich noch in der ersten Hälfte mit 5 Toren absetzen. Diese Führung reichte trotz stärker werdender Devils aus, um nahezu ungefährdet einen 7:4 Sieg einzufahren und den ersten „Dreier“ der Saison zu feiern. Im letzten Spiel des Tages ging es dann gegen die bisher ungeschlagenen Kaufungen Hornets. In einem hochklassigen und schnellen Spiel erreichten die starken Crocodiles mit einem 4:4 unentschieden erneut das Penaltyschießen. Hier war es dann Mannschaftskapitän Sebastian Busch, der den einzigen Treffer im Penaltyschießen verbuchen konnte und damit den hochverdienten Extrapunkt sicherte.

 

Hervorzuheben ist eine starke Mannschaftsleistung. Besonders der zweite Block um Andre Jung, Daniel Herling, Felix Bauer und Spielertrainer Markus Gieseler wusste durch Kampfgeist und Spielwitz zu überzeugen. Des Weiteren konnte Neuzugang Mark Hall mit 6 Toren in 3 Spielen auf ganzer Linie überzeugen und einen mehr als gelungenen Einstand feiern. Auch Stefan Weingarten zeigte eine herausragende Leistung im Crocodiles Tor.

 

„Das war heute eine grandiose Teamleistung. Jeder hat alles gegeben und ich bin sicher, nach der Vorsaison hat kein Gegner damit gerechnet, dass wir auch Hockeyspielen können“, so Spielertrainer Markus Gieseler. Tatsächlich ist es so, dass die „Schießbude“ der Vorsaison viele überraschte Gesichter zurückgelassen hat. Nach den ersten 3 Saisonspielen haben die Crocodiles mit 6 Punkte nun bereits doppelt so viele Punkte, wie in der gesamten vergangenen Saison (3 Punkte, vorletzter Tabellenplatz). Hartes Training, ein punktuell verstärkter Kader und ein guter Teamzusammenhalt zahlen sich endlich aus.

 

Das nächste Turnier findet am 28.04.2019 in Mannheim statt. Dort gilt es an die Leistungen anzuknüpfen, auch wenn an diesem Turniertag mit Mannheim und Frankfurt enorm starke Mannschaften auf die Herborner warten.

 

Für die Crocodiles spielten und trafen:

Andre Jung (3 Tore / 5 Vorlagen), Mark Hall (6/1), Sebastian Busch (3/1), Felix Bauer (1/3), Daniel Herling (1/3), Jonas Quartier (1/3), Markus Gieseler (2/0), Marian Gudelius, Benjamin Helf, Thomas Wahl und Stefan Weingarten.

 

 

Stefan Weingarten mit einer starken Leistung im Crocodiles Tor.

 

 

Ein perfekter Einstand: Mark Hall mit 7 Punkten bei seinem Crocodiles-Debüt (6 Tore / 1 Vorlage).

 

Fotos von Steffi Rathje. Vielen Dank!

 


 

Crocodiles starten in die Saison

 

Nach einer durchwachsenen ersten Oberligasaison 2018 ist es nun soweit: Die Inlinehockeymannschaft der Herborn Crocodiles startet in die neue Spielzeit, erneut in der Oberliga. Am kommenden Samstag, den 13. April, findet das erste Turnier der Saison in Baunatal statt.

 

Zu den wichtigsten Neuerungen für die Saison gehört der Turnierspielmodus. Die Crocodiles bestreiten nun an einem Tag drei Saisonspiele mit verkürzter Spielzeit. Dies sollte der Mannschaft entgegenkommen, war es doch oft ein zu kleiner Kader und der damit verbundene hohe Kräfteverschleiß, was ein Sieg in weite Ferne rückte. Die größte Änderung im Team steht hinter der Bande. Erstmals können die Crocodiles auf einen Trainer zurückgreifen, der das Team auch während laufender Spiele managen kann. Markus Gieseler, im Vorjahr noch Kapitän der Mannschaft, wird dieses Amt ab sofort übernehmen. Den verwaisten Kapitänsposten hat ab sofort Sebastian Busch inne.

 

„Realistisch gesehen sind die anderen Teams natürlich nicht schlechter geworden. Wir haben jedoch sehr gut trainiert, eine super Truppe zusammen und auch durch die kürzere Spielzeit können wir mehr in die Waagschale werfen. Man sollte uns nicht unterschätzen“, so Trainer Markus Gieseler.

 

Die Saison läuft bis Ende August. Das Heimturnier kann erneut nicht in Herborn stattfinden, da es weiterhin keinen Spielstätte für die sonst sehr erfolgreichen Crocodiles gibt. Trotz der Teilnahme an Hessens höchster Spielklasse plagen auch die Herborner die typischen Probleme von Randsportarten. Das Heimspiel wird im altehrwürdigen Friedrichspark in Mannheim stattfinden.

 

Ein erstes Saisonhighlight findet am 30. Juni erneut in Baunatal statt. Dort duellieren sich die Crocodiles im Derby gegen die Gießen Ducks in der ersten Runde des Hessenpokals. Dies ist nach vielen Jahren das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams, was von allen Beteiligten mit Spannung erwartet wird.

 

 


 

Crocodiles erreichen die PlayOffs

 

Nach dem 8. Und letzten Hauptrundenspiel herrscht Gewissheit. Die Herborn Crocodiles erreichen trotz einer mehr als durchwachsenen Saison die PlayOffs der Landesliga. Die Hauptrunde, welche die Teams der Oberliga und Landesliga als gemeinsame Hessenliga bestritten, teilt sich nun in zwei Meisterschaftsrunden (PlayOffs) um den jeweiligen Oberliga- und Landesligameister zu küren.


Am vergangenen Sonntag gastierten die Pinguine aus Baunatal in Wölfersheim zum letzten Vorrundenspiel. Wie so oft zeigten sich die Crocodiles zu Beginn konzentriert, erfolgreich in der Chancenausbeute und sicher in der Abwehr. Gegen den 3. Der Hauptrunde konnte man sogar überraschend mit einer 3:2 Führung in die erste Unterbrechung gehen. Doch es kam, wie es in den vergangenen Partien auch geschah. Stark ersatzgeschwächte Herborner verloren immer mehr den Kontakt zum Gegner. Dazu kamen leichte Scheibenverluste, welche eiskalte Pinguine zu nutzen wussten. Am Ende stand eine 20:7 Niederlage, welche etwas höher ausfiel, als es das Spiel tatsächlich vermuten ließ.


Am Ende der Hauptrunde steht der 8. Tabellenplatz in der 9 Teams starken Liga. Der einzige Sieg gegen den Letztplatzierten aus Vellmar reichte um die vielzitierte „Rote Laterne“ abzugeben. Zu Beginn der PlayOffs steht nun eine schier unlösbare Aufgabe: Die Mannheim Monster. Im Hauptrundenspiel gegen die Mannheimer ging man bereits 1:16 baden. Dabei waren die besonders laufstarken Mannheimer deutlich überlegen.
Das erste Spiel der „Best of 3“ Serie (2 Siege werden zum Finaleinzug benötigt) startet am 18.08.2018 um 18:00 Uhr im Friedrichspark in Mannheim.


„Wir haben viel Lehrgeld bezahlt in dieser Saison, sind aber froh, dass wir uns der Herausforderung gestellt haben und nicht einfach abgemeldet haben. Letztendlich muss man aber sagen, dass die Oberliga für uns doch eine Nummer zu groß war. Dennoch kann uns die Erfahrung keiner mehr nehmen und wir in der kommenden Saison wieder angreifen“, gibt sich Spielertrainer Sebastian Busch kämpferisch, wohlwissend, dass gegen die Mannheimer die Saison vermutlich zu Ende gehen wird.

 

Für die Crocodiles spielten und trafen:
Sebastian Busch (4 Tore/1 Assist), Jonas Quartier (2/3), Thomas Wahl (0/2), Marian Gudelius (0/2), Mark Coleman (1/0), Thomas Gesche (0/1), Andre Ramian, Stefan Weingarten und Fabian Jungkunz.

 

 


 

Crocodiles ohne Punkte am Doppelwochenende

 

Das vergangene Wochenende hatte es in sich. Die Inlinehockeyspieler der Herborn Crocodiles mussten bei über 30 Grad Celsius ein Doppelwochenende in Langen und Wölfersheim absolvieren. Erschwerend kam hinzu, dass man bei beiden Spielen urlaubs- und verletzungsbedingt gezwungen war mit einem Rumpfkader von 6 Spielern und einem Torhüter anzutreten.

 

Am Samstag stand zunächst das Spiel bei den White Wolves aus Langen auf dem Spielplan. Auf dem Outdoorcourt in Langen gelang den Crocodiles ein hervorragender Start. Bereits nach 10 Minuten Spielzeit konnte man mit 3:0 in Führung gehen. Kampf, Einsatz und das nötige Glück stimmten, jedoch zollte man schnell der dünnen Personaldecke ihren Tribut. Nachlassende Kräfte führte dazu, dass man mehr und mehr ins Hintertreffen geriet und körperlich an die Grenzen kam. Diese Situation wussten die mit einem kompletten Block mehr agierenden White Wolves zu nutzen und fuhren einen am Ende ungefährdeten 18:3 Sieg ein. „Wir haben hervorragend begonnen. Leider können wir nur vermuten, wie es ausgegangen wäre, hätten wir unseren vollen Kader zur Verfügung gehabt. Ich denke, wir hätten um den Sieg mitspielen können. So war die Niederlage leider nicht zu vermeiden“, sagte Spielertrainer Sebastian Busch am Ende der Partie.

 

Keine 24 Stunden später trafen die Herborner am Sonntag auf die Devils aus Wölfersheim. In der Mittagshitze entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Ein ums andere Mal konnten jedoch die Wölfersheimer ihre Chancen nutzen und bis zur Halbzeitpause nach zwei Vierteln auf 6:0 davonziehen. Auf der anderen Seite ließen die Crocodiles ihre Chancen wiederholt liegen. Auch in diesem Spiel, in dem die Crocodiles erneut mit nur 6 Feldspielern antreten mussten, zeigte sich gegen Ende der Vorteil eines doppelt so großen Kaders und führte zu einem Verdienten 15:2 Sieg für die Gastgeber aus Wölfersheim. Besonders erwähnenswert ist die Leistung von Jonas Quartier, der als Feldspieler die verhinderten Herborner Torhüter vertrat und seine Sache mehr als gut machte.

 

„Das waren zwei Spiele, die an die Substanz gingen. Wir werden in der Endrunde vermutlich erneut auf beide Gegner treffen. Bis dahin sind alle wieder fit und wir werden mit vollem Kader alles für eine Revanche geben“, zeigte sich Aisstenzkapitän Marian Gudelius kämpferisch.

 

Alles in Allem geht die Niederlagenserie in der Oberliga weiter. Dennoch sind die Crocodiles nicht Tabellenletzter. Ein Zeichen dafür, wie hoch der Leistungsunterschied innerhalb der Liga ist. Das letzte Vorrundenspiel gegen die Pinguine aus Baunatal findet am 12.08. um 14 Uhr auf dem Inlinehockeycourt in Wölfersheim statt.

 

Für die Crocodiles spielten und trafen:
Sebastian Busch (2/1), Jonas Quartier, (1/1), Thomas Wahl (1/0), Christian Kempe (1/0), Marian Gudelius (0/2), Thomas Gesche, Hagen Fischbach, Mark Coleman, Fabian Jungkunz

 

 


 

Nächste Niederlage der Crocodiles

 

Mannheim ist und bleibt kein gutes Pflaster für die Inlinehockeyspieler der Crocodiles. Nach dem hart erkämpften ersten Oberligasieg, ist man mit einer deutlichen 16:1 Klatsche wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Dabei ging es erneut gegen den ISC Mannheim, wenn auch gegen die vermeintliche zweite Garde.

 

Das Spiel begann konzentriert. Gute Chancen auf beiden Seiten wurden von noch besseren Torhütern vereitelt, sodass es knapp 10 Minuten dauerte, bis die Mannheimer in Führung gehen konnten. Auf der herborner Seite fand man gut ins Spiel. Die Zuordnung und der Einsatz gegen schnelle Mannheimer stimmte, sodass man den Rückstand lange Zeit auf wenige Tore begrenzt halten konnte. Das Problem war jedoch die eigene Chancenausbeute. Bis ins dritte Viertel konnten die Crocodiles keinen eigenen Treffer erzielen, sodass der Vorsprung uneinholbar wurde. Erschwerend kam am Ende die mangelnde Konzentration hinzu, sodass Mannheim ihre Spielstärke nutzen und das Endergebnis eindeutig gestalten konnte.

 

„Wir hatten gute Phasen in denen wir lange keine Tore kassiert haben. Noch reicht es nicht für volle 60 Minuten, aber wir sind auf einem guten Weg und werden in den verbleibenden Spielen weiter daran arbeiten auf das hohen Oberliganiveau aufzuschließen“, resümierte Assistenzkapitän Thommy Gesche.

 

Nach 5 von 8 Hauptrunden spielen kann man als Zwischenfazit ziehen, dass die Crocodiles weiterhin mit dem Doppelaufstieg zu kämpfen haben. Dennoch kann man Fortschritte erkennen und einen verdienten Sieg feiern. In den kommenden Spielen geht es darum die Konzentration über 60 Minuten zu halten. Das nächste Spiel findet am 14.07. in Langen statt.

 

Für die Crocodiles spielten und trafen:
Sebastian Busch ( 1 Tor / 0 Vorlagen), Marian Gudelius (0/1), Jonas Quartier, Andre Jung, Hagen Fischbach, Thomas Gesche, Thomas Wahl, Kim Weil, Mark Coleman, Daniel Herling, Benjamin Helf, Fabian Jungkunz und Alexander Schmidt

 

 


 

Erster Oberligasieg der Crocodiles

 

Am vergangenen Sonntag konnten die Inlinehockeyspieler der Herborn Crocodiles endlich was Zählbares einfahren und die heiß ersehnten ersten Punkte mit in die Bärenstadt nehmen. Zeitgleich ist das 13:12 gegen Vellmar auch der erste Sieg der Vereinsgeschichte in Hessens höchster Spielklasse, in welcher die Crocodiles endlich angekommen sind.

 

Gegen stark ersatzgeschwächte „Speedbears“ aus Vellmar zeichnete sich zunächst das gewohnte Bild. Schnelle Tore der Gäste sorgten für einen Rückstand, den die Crocodiles jedoch auf maximal 2 Tore begrenzt halten konnte. Wenn man den Herbornern etwas ankreiden konnte, dann ist das die mangelnde Chancenverwertung. Gleich mehrfach hörte man in der Anfangsphase das typische „Bing“ am Torpfosten. Nach ausgeglichenen 3 von 4 Vierteln gelang es dann im Schlussabschnitt endlich das Spiel zum ersten Mal auszugleichen. Beflügelt konnte man den Schwung nutzen und sogar eine 2 Tore Führung herausspielen. In den Schlussminuten wurde es dann nochmal knapp. Stark kämpfenden Speedbears legten alles in die Waagschale und konnte mit dem verdienten Anschluss nochmal Spannung in die Partie bringen, was sich am Ende aber als vergebene Mühe herausstellte. Die Einzige Führung der Herborner sollte am Ende die Wichtigste sein.

 

Am Ende einer spannenden und ausgeglichenen Partie standen die Herborner erstmal als Sieger eines Oberligaspiels fest. Eine geschlossene Mannschaftsleistung aller 14 Spieler war der Schlüssel zum Erfolg, so auch Spielertrainer Sebastian Busch: „Wir haben uns den Erfolg redlich verdient. Alle haben am gleichen Strang gezogen und trotz der vielen Rückstände niemals aufgegeben. Das macht Mut für die kommenden Aufgaben!“

 

Das nächste Spiel steht direkt am kommenden Sonntag, den 24.06.2018 an. Am Hockeycourt in Wölfersheim empfängt man den ISC Mannheim „Monsters“. Anpfiff ist 17:00 Uhr, der Eintritt wie gewohnt frei. Weitere Infos auf der Homepage: www.herborn-crocodiles.de

 

Für Herborn spielten und trafen:
Sebastian Busch (5 Tore / 2 Vorlagen), Kim Weil (2/2), Andre Jung (2/0), Jonas Quartier (1/1), Marian Gudelius (1/1), Hagen Fischbach (1/0), Andre Ramian (1/0), Thomas Wahl (0/1), Markus Gieseler (0/1), Benjamin Helf, Thomas Gesche, Mark Coleman, Alexander Schmidt und Stefan Weingarten.

 

 


 

Crocodiles weiterhin sieg- und punktlos

 

Die Crocodiles kommen in der hessischen Inlinehockey Oberliga weiterhin auf keinen grünen Zweig. Stark ersatzgeschwächt - 10 Spieler fehlten - trat man am Sonntag gegen die Mainprimaten aus Frankfurt an. Das Spiel galt als Heimspiel, obwohl es in Wölfersheim im Wetteraukreis ausgetragen wurde. Leider fehlt den Herbornern weiterhin eine eigene Spielfläche.

 

Das Spiel begann mit frühen Gegentoren. Frankfurt zeigte sich von Beginn an konzentriert und eiskalt in der Chancenauswertung. Lediglich das zwischenzeitlich 3:1 durch Sebastian Busch lies etwas Hoffnung aufkeimen, die aber bis Ende des ersten Viertel wieder zu Nichte gemacht wurde. Es entwickelte sich eine hitzige Partie, die auf beiden Seiten in vielen Nickligkeiten und Strafzeiten mündete. Unschönen Höhepunkt erreichte diese Phase mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe gegen den Frankfurter Torhüter, welcher nach einem Stockhandschlag disqualifiziert wurde. Das darauf entstandene Chaos nutzen die Herborner für 3 weitere Treffer. Dennoch kam es so, wie es sich angedeutet hatte: Das Spiel endete im vierten Viertel mit einem deutlichen und verdienten 6:21 für die Gäste aus Frankfurt.

 

„Wir sind heute deutlich hinter unseren Möglichkeiten geblieben. Auch in dem dezimierten Kader steckt mehr, als wir heute gezeigt haben. Wir werden weiter angreifen und im nächsten Spiel unsere Chancen nutzen“, resümierte Assistenzkapitän Thomas Gesche.

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Crocodiles eine weitere Lehrstunde in Sachen Effektivität, Cleverness und Spielwitz erhielten. Mit dem Spiel gegen die Frankfurter hat man nun die vermeintlich stärksten Gegner „abgearbeitet“. Die kommenden Aufgaben werden dadurch sicher nicht einfacher, dennoch findet man sich langsam in der Oberliga wieder und wird weiter alles geben um Anschluss zu finden. Das nächste Spiel findet am 17.06. um 11 Uhr erneut im „heimischen“ Wölfersheim statt.

 

Für die Crocodiles spielten und trafen:

Sebastian Busch (3 Tore / 0 Vorlagen), Jonas Quartier (1/1), Mark Coleman (1/1), André Ramian (1/0), Marian Gudelius (0/1), Thomas Wahl (0/1), Benjamin Helf, Thomas Gesche, Christian Kempe, Alexander Schmidt und Stefan Weingarten.

 

 


 

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